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Go Europe Truck Park -  Europas LKW-Fahrer sind nicht sicher!


Fernfahrer verbringen ihre gesetzlich vorgeschriebenen Ruhezeiten vielfach an Verkehr gefährdenden und vor Diebstählen ungesicherten Abstellplätzen entlang der Autobahnen. Bei weiter steigendem LKW-Verkehrsaufkommen gibt es schon jetzt viel zu wenig Parkplätze an Raststellen, Autohöfen, auf Industrieflächen, in Gewerbegebieten. Sofern der LKW oft nach längerer Suche auf einem ausgewiesenen Parkplatz abgestellt werden konnte, bleibt der Fahrer im funktionalen Ambiente eines Autohofes einsam. Unterschiedlichste Sprachen der Kollegen verhindern gewünschten Austausch.
Go Europe tritt satzungsgemäß für Völkerverständigung ein und hat dafür den vom Finanzamt anerkannten Status der Gemeinnützigkeit. Gemeinsam mit der auf Industrieimmobilien spezialisierten ACTANOL Verwaltung GmbH planen wir einen Go Europe Truck Park als Prototyp einer Skalierung. Sicherheit, Lagerfeuer, Coworking benennen die Ziele:

Sicherheit
Ein mindestens 50.000 qm großes Grundstück, höchstens 2 km von einer Autobahnausfahrt entfernt, wird durch einen Industriezaun gesichert, Ein- und Ausfahrt elektronisch kontrolliert, Gesamtgelände kameraüberwacht. Insgesamt werden 215 LKW-Parkplätze eingerichtet, davon 9 durch Erdwälle flankierte „Parkschluchten“ für Gefahrguttransporter, 4 überlange Plätze für Giga-Liner, 2 für Schwerlasttransporter. Zur Vermeidung von Bodenversiegelung erhalten Fahr- und Parkflächen eine wasserdurchlässige Deckschicht mit EcoRaster. Sanitäranlagen, Gemeinschaftsküchen, Wachmaschinen und Mikroappartements decken Bedürfnisse außerhalb der Fahrerkabine. E-Ladesäulen und eine Wasserstofftankstelle weisen in die Zukunft.

Lagerfeuer
Umfragen zufolge leiden ein Großteil der Fernfahrer unter Einsamkeit. Lagerfeuer steht für Gemeinschaft, Freizeit, Wohlfühlen. Hauptberufliche Sozialmanager und Freiwillige vom European Voluntary Service versuchen mit den Fahrern ins Gespräch zu kommen, sie untereinander in Kontakt zu bringen, persönliche Anliegen zu klären. Besprechungszimmer und Gemeinschaftsräume stehen zur Verfügung. Im Außenbereich laden Brotzeitinseln sowie ein zentraler Grillplatz zum gemeinsamen Essen ein. Verkehrs- und Funktionsflächen lassen Raum für Bepflanzungen, Teich und Hundewiese.
Hinweise und Informationen werden in den gängigen Sprachen der Fahrer gehalten, die zu etwa 90 % aus Billiglohnländern wie Litauen, Moldau, Kirgisistan u.a. stammen.

Coworking
Die Fahrer benötigen bisweilen Service für ihr Fahrzeug, Waschen, Reifenwechsel, mechanische Störungen, Beleuchtung, Ladungssicherung etc.; für sich persönlich Lebensmittel, Restaurant, Friseur, Physio, Arzt, Apotheke und vieles mehr. Für diese Dienstleistungen müssten sie von der Autobahn in Orte fahren. Dort können sie nur beschwerlich parken und Arzt und Friseur haben nicht auf sie gewartet. Hier initiieren wir die Kooperation mit dem Gewerbe der nächst gelegenen geeigneten Gemeinde. Termine können vorab gebucht werden, für die Fahrten stehen Shuttle Service und Sharing Fahrzeuge zur Verfügung. Sofern lokale Unternehmen Flächenbedarf haben, können sie Hallen und Büros mieten.


Die Betriebskosten werden im Wesentlichen durch Parkentgelte gedeckt. Über ein Ticketing System werden die Preise variabel der Nachfrage angepasst. Der Medianpreis liegt bei 2 Euro pro Stunde.
Bedingung vor Kauf des Grundstücks ist ein Vorbescheid durch die Genehmigungsbehörde. Ab Grundstückskauf werden bis zur Inbetriebnahme 15 Monate angesetzt.



Zukunft gestalten: Unsere Vision für ein europäisches Begegnungszentrum

Das Projekt: Europäischer Begegnungsort Patare

Begegnungen ermöglichen, wo früher das Grauen wohnte: Das ist die Vision von Go Europe!-Gründer Carsten Witt für das ehemalige Gefängnis Patarei in Estlands Hauptstadt Tallinn.
Patarei – 1840 als russische Seefestung erbaut – diente verschiedenen Regimen als Kaserne, Konzentrations- und Arbeitslager sowie als Gefängnis.
Patarei war in den letzten Jahre für Einheimische und Touristen geöffnet. Es wurde nach Spuren der unmenschlichen Geschichte gesucht, die noch immer überall sichtbar ist. Für Künstler, nicht nur aus Estland, wurde Patarei kreative Herausforderung und Begegnungsort. Aktuell ist die Festung wegen Unfallgefahr gesperrt. Für die Renovierung und zukünftige Nutzung von Patarei haben heute verschiedene Gruppen Vorschläge und Visionen. Und genau da setzt Go Europe! an: In dem vier Hektar großen Gebäude kann ein europäisches Begegnungszentrum entstehen. Go Europe! steht im Kontakt mit den Verantwortlichen in Tallinn, um Patarei zu einem Ort der Begegnung und Offenheit umzugestalten – und damit zu einem Symbol für ein interkulturelles Leben in Europa.

Der Initiator: Dr. Carsten Witt

Carsten Witt – Stahlbauzeichner, Diplom-Bauingenieur und promovierter Sportpsychologie – war von 2009–2013 als Quereinsteiger am Obermenziger Gymnasium tätig. Im Rahmen des europäischen COMENIUS Programms bereiste er mit Schülern und Lehrern viele Städte Europas. Ausgelöst durch die Frage nach Nutzungsmöglichkeiten des brach liegenden Patarei-Komplexes während einer Reise nach Tallinn im Januar 2016 „verdichtete“ er seine vielfältigen Erfahrungen in der Gründung von Go Europe!

Projekt-Trailer auf Youtube
Vita Carsten Witt (pdf)
Interview mit Carsten Witt (pdf)
„Die Grenze“ – Kurt Tucholsky, fortgeschrieben von Carsten Witt (pdf)
PATAREI SEA FORTRESS – PRISON.pdf
Patarei – Common House of Europe.pdf
Das Malta Syndrom - Denkschrift zum Handeln (pdf)

PATAREI – EIN BEGEGNUNGSZENTRUM FÜR EUROPA




Das estnische Seefort Patarei in Tallinn diente die meiste Zeit seines Bestehens verschiedenen Herrschern als grausames Gefängnis. An diesem Ort verdichten sich Geschichte und Ambiente zum unbedingten Verlangen nach Respektierung der europäischen Werte. Die Vision von Go Europe!: Ein europäisches Begegnungszentrum aus Patarei gestalten.

Projektstudie.pdf

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Unser Ziel ist es, dieses Symbol für eine dunkle Vergangenheit in eine freundliche europäische Begegnungsstätte der Gegenwart zu verwandeln. Sie soll sich insbesondere an die Jugend wenden: an Schüler, Auszubildende oder Studenten, aber selbstverständlich auch an interessierte und engagierte Bürger.
Momentan ist der Gebäudekomplex in einem schlechten baulichen Zustand. Die Regierung Estlands hat bisher vergeblich versucht, eine den Denkmalschutz berücksichtigende Nutzung zu finden. Die dazu bereits durchgeführten umfangreichen Bestandsuntersuchungen und Architekturstudien können als gute Grundlage für die Restaurierung und den Umbau in das geplante europäische Begegnungszentrum herangezogen werden. Viele Freiflächen und die exzellente Lage unweit des Stadtzentrums direkt an der Ostsee unterstreichen den positiven Gegenwartsbezug.


Geschichte des Gefängnisses Patarei

Ursprünglich wurde der Seefort-Komplex in den Jahren 1828–1840 vom russischen Zaren an der Küste des Finnischen Meerbusens in Tallinn errichtet. Heute ist das Anwesen ein Kulturdenkmal aus großen und schweren Kalkstein-Blöcken. Das Hauptgebäude ist 247 Meter lang und diente, mit Kanon ausgerüstet, als Zitadelle zur Verteidigung.
Ab 1864 wurde der Komplex als Kaserne genutzt. Nach der Russischen Revolution und Estlands Unabhängigkeit im Jahr 1920 fungierte Patarei dann als Gefängnis: während der Nazi-Besatzung bis 1944, und dann während der Zeit der Sowjetunion bis Ende 1991, aber auch noch nach Estlands zweiter Unabhängigkeit bis zum Jahr 2002.
Heute ist dieser einst berüchtigte Ort als Kulturdenkmal geschützt.
Go Europe! setzt sich dafür ein, aus diesem Ort des Schreckens einen Platz für Begegnungen zu machen.


Go Europe! Ticket



Postkarte.pdf 1,25 MB

M.E.G.T. – MAKE EUROPE GREATER TOUR 2017/2018



 

Unterwegs für ein Europa mit Zukunft: Die „M.E.G.T. – Make Europe Greater Tour 2017/18“ wird vom 29. Oktober 2017 bis zum 28. Oktober 2018 stattfinden. Mit Start in Lissabon und Ziel in Tallinn (Luftlinie: 3.300 Kilometer) werden innerhalb eines Jahres mittels verschiedener Fortbewegungsmittel und auf unterschiedlichen Routen fast alle europäischen Länder und deren Hauptstädte besucht.


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